Projekt Bandraum

 

Direkt neben einem der bisher bestehenden Proberäume in dieser Anlage soll der neue Raum errichtet werden. Da keine Löcher in die Wände oder Decke gebohrt werden durften, wurden die Wände des Raums mithilfe von Schaumstoff fixiert.

 

 

Dank der Hilfe von Schreiner Meiser / Sänger von Bunka Birds sowie meinem Cousin Elias und den Mitgliedern der Band Final Impact wurden die beiden Wände mit dem Holz-Gerüst und der Rigips-Verkleidung innerhalb von zwei Tagen komplett fertiggestellt.

   

Die Wände wurden mit Steinwolle ausgefüllt, wobei wir an der Innenseite verschiedene Felder frei ließen um dort später die Dämmung als Absorber nutzen zu können.

 

Wo links neben der Eingangstüre das sperrige Metallgestell eines Mülleimers war, zauberte Elias (Künstler in Sachen Schweißen und Metall) einen kleinen Halter für genau einen Aschenbecher sowie wahlweise ein Bier oder eine Schachtel Zigaretten + Feuerzeug. 

 

 

Nachdem die Wände aufgestellt waren, konnten wir mit der Einrichtung des Proberaums beginnen.

Ein einfacher hellgrauer Teppichboden und eine alte Couch die bisher bei uns im Haus rumstand, machten den Raum gleich etwas Wohnlicher.

Für die PA hatte ich bereits zwei passive Fullrange-Lautsprecher 12", hinzu kam dann noch ein aktiver 18" Subwoofer und damit wir genügen Möglichkeiten für mehrspurige Aufnahmen hatten ein 32 Kanal Mischpult (Behringer Xenyx xl3200).

Um die Raumakustik zu verbessern haben wir im Schachbrett-Muster verschiedene Absorber an den Wänden und der Decke angebracht.

Hier hielt der Sprühkleber kaum, sodass wir nach einem Tipp vom Internet einfaches Silikon (das Billigste vom Baumarkt) verwendeten, welches super hielt und dabei die Luft auch weit weniger verpestete. ^^

 

Für eine Seite des Raums bauten wir einfache Holzrahmen, in die wir je einen Block Steinwolle einpassten und diesen mit einem dünnen Stoff überzogen. Eine günstige und sehr wirksame Alternative zu den gekauften Schaumstoff-Absorbern, da diese durch ihre Dicke auch mit tieferen Frequenzen aufnehmen können.

 

 

 

 

 

 

Auf der gegenüberliegenden Seite überzogen wir die in der Rigips-Wand freigelassenen Stellen auch mit einem feinen Stoff, sodass diese Dank ihrer dicken Steinwolle auch als Absorber für ein breites Spektrum an Frequenzen dienten. Die Absorber zwischen diesen Stellen sorgten durch ihre Struktur zusätzlich leicht als Diffusor, die den Schall nicht nur absorbierten sondern zu einem gewissen Teil auch wieder zurückwarfen und in alle Richtungen verteilten.

 

Nachdem die Basis geschaffen war, der Raum eingerichtet und mit den ersten Absorbern ausgestattet war, konnten wir mit den ersten Liedern loslegen.

    

 

Als nächste Verbesserung der Raumakustik, bastelten wir aus etwas dichterem Styropor zweidimensionale Diffusor, die dafür sorgen, dass sich der Raum nicht direkt an der Wand wiederspiegelt, sondern in verschiedene Richtungen zerstreut wird.

Damit diese zum Gesamtbild des Raums passten, färbten wir Diese mithilfe von Sprüh-Lack blau.

 

Damit wir unsere Kompositionen auch aufnehmen können, haben wir das Mischpult mit einem einfachen Zwei-Kanal Audio-Interface (focusrite scarlett 2i2) an unser Laptop angeschlossen.

Das Schlagzeug haben wir mit einem einfachen Drummikrofonset (the t.bone DC 1500) ausgestattet. Die Qualität der Schlagzeug-Aufnahme über diese doch ziemlich günstigen Mikrophone war überraschend gut. Leider stehen uns für Aufnahmen nur zwei Spuren zur Verfügung, jedoch sollte Dies für den Anfang vollkommen ausrechen.

Wir sind gespannt darauf, was sich hier in nächster Zeit so tun wird :-)

 

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